Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Wie kann Hoffnung zu einem Prinzip in Zeiten der Krise werden? Die ökologische Zerstörung, Kriege, die gesellschaftliche Spaltung und der Sozialabbau beschäftigen uns. Wir wollen uns damit nicht abfinden und uns für eine andere Welt einsetzen. Dennoch: Durch die zahlreichen Negativschlagzeilen macht sich Hoffnungslosigkeit und das Gefühl, „dass alles eh keinen Sinn macht“, breit. Wir wollen erforschen, was es braucht um sich individuell und kollektiv für Hoffnung zu entscheiden und dieses in die Welt zu tragen. Helfen werden uns dabei Beispiele aus Geschichte und Gegenwart, kreative und körperorientierte Ansätze sowie unsere eigenen Erfahrungen.
Die Referent:innen des Seminars sind:
Linda Bochmann (sie/ihr, 33 Jahre) ist Psychologin und arbeitet derzeit in der sozialpsychologischen Beratung Erwachsener. Im Gesundheitskollektiv Göttingen setzt sie sich außerdem für den Aufbau eines solidarischen Gesundheitszentrums für Alle ein. Darüber hinaus ist sie Lehrerin für Hatha Yoga und traumasensibles Yoga und unterrichtet Kurse mit viel Herzblut in feministischen Kontexten. Auf Basis ihres Studiums und ihrer Ausbildungen sowie ihrer gesammelten Erfahrungen in verschiedensten kollektiven Entwicklungsräumen gestaltet sie seit Kurzem auch eigene Workshops im Bereich Bewegung, Resilienz und Naturverbindung.
Malte Buchholz – hat Wirtschaftsinformatik studiert und mehrere Jahre Berufserfahrung als Programmierer. Seit mehr als zehn Jahren ist er darüber hinaus ehrenamtlich in der politischen Bildungsarbeit tätig. Er hat intensiv zum Thema „Geschichte von Unten“ geforscht und gibt Seminare zu diesem Thema. Aktuell arbeitet er als psychologischer Berater. Malte Buchholz ist einer der Initiatoren des Holle-Zentrums.
Gesa Jonasson – ist Sozialwissenschaftlerin und hat sowohl innerhalb der Universität als auch außerhalb vielfältige Seminare zum Thema Mitbestimmung, Selbstbestimmung und Demokratie durchgeführt. Die Frage wie wir mit vielen unterschiedlichen Menschen eine gerechte und solidarische Gesellschaft aufbauen können, hat sie zum Holle-Zentrum geführt. Sie verbindet darin ihr Interesse an einem breiten Verständnis der aktuellen Zeit und den Kämpfen rund um Geschlechterbefreiung und dem Aufbrechen von patriarchalen Normen und Ideologien.
Zielgruppe:
Erwachsene
Zeitraum:
Samstag, 31.10.2026, Beginn um 9 Uhr (Anreise gerne auch Freitagabend)
Sonntag, 01.11.2026, Abreise ab 15 Uhr
Kosten:
- Teilnahme am Seminar + Übernachtung im Mehrbettzimmer, inkl. Verpflegung – 150 €
- Teilnahme am Seminar + Übernachtung im Einzelzimmer, inkl. Verpflegung – 170 €
- Teilnahme am Seminar + Übernachtung im Doppelzimmer, inkl. Verpflegung – 160 €
- Teilnahme am Seminar, inkl. Verpflegung – 80 €
